Start Dualaktivierung

Dualaktivierung

Via Dualaktivierung kann in regelmäßigen Anwendungen dem Pferd aber auch dem Hund helfen für

  • Abwechslung und Kreativität
  • Ein psychisch ausgeglichenes Pferd / Hund
  • Ein körperlich durchtrainiertes Pferd / Hund
  • Ein Pferd / ein Hund, das/der balanciert und taktklar geht, gerade gerichtet ist und sich selbst trägt
  • Muskelwachstum
  • und letztendlich einen ausgeglichenen Pferdemenschen / Hundemenschen der mit SEINEM Tier glücklich wird

 

Beispiel für Sprungtraining mit Dualaktivierung (Agility Hunde)

 

Was ist die Dualaktivierung ?

Der Schlüssel für die Dualaktivierung ist das Sehvermögen der Pferde. Beim Reiten hat das monokulare Sehen des Pferdes eine große Wirkung; es sieht mit dem linken Auge ein anderes Bild als mit dem rechten Auge. Gefahren werden bei 99% aller Pferde mit dem linken Auge erfasst, das rechte Auge ist für den Fluchtweg zuständig. Deshalb sind im Bildspeicher des Pferdes "ursprünglich gefährliche Bilder", die aber nicht zur Flucht führten, vor allem für die rechte Gehirnhälfte verfügbar.
Da beide Gehirnhälften nur begrenzt miteinander kommunizieren (8 mal schlechter als bei Menschen !!!) erfolgt Flucht instinktiv, wenn auf dem rechten Auge (linke Gehirnhälfte) eine Situation eintritt, zu der kein Bild mit der Information gefährlich/ungefährlich aus dem Bildspeicher abgerufen werden kann.
Bei diesem typischen Verhalten der Pferde setzt die Dualaktivierung an. Durch die Arbeit mit den Farben Gelb und Blau werden dem rechten und dem linken Auge und damit der linken und rechten Gehirnhälfte Reize vermittelt, die die Kommunikation der beiden Gehirnhälften erleichtern. Diese Arbeit ist vergleichbar mit der Kinesiologie, bei der Kinder Achten malen müssen. Dualaktivierung fördert die neuronale Vernetzung im Gehirn, daraus folgt eine Verbesserung der Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften. Daraus resultierend ein cooleres, selbstbewußteres Pferd.

 

Der Gleichklang der Gehirnhälften ist entscheidend für

  • den Gemütszustand
  • den Gesundheitszustand
  • und die Leistungsfähigkeit

des Pferdes (Untersuchung Prof.Dr.Janssen, Säugetiergehirnforscher) 

 

Die 3 Komponenten in der Dualaktivierung

  • Neuronale Vernetzung der Gehirnhälften
  • Positionierung (Führ- und Dominanztraining). Durch die Positionsarbeit in der DA wird das Bedürfnis des Pferdes nach Sicherheit befriedigt. Fohlen lernen schon sehr früh, dass sie demjenigen, der sie aus der Position bringt, bei Gefahr folgen müssen. Wer mit der Positionsarbeit beginnt, merkt sehr schnell, welche Bedeutung Position für ein Pferd hat und wie wichtig diese für das Pferd ist. Und damit auch, wie wichtig es für uns Menschen ist unsere Position dem Pferd gegenüber zu halten.
  • Das Training unserer Pferde durch spezielle Übungen und durch die Sichtbarmachung der klassischen Übungen durch die Gassen und Pylonen, die dann zu der Skala Takt, Schwung, Losgelassenheit, Anlehnung, Geraderichten, Versammlung und Ziel der Durchlässigkeit führt. Diese Übungen können auch von weniger geübten Reitern durchgeführt werden und ermöglichen es auch einem normalen Reiter sein Pferd effizient und einfach zu trainieren, aus seinem Pferd einen Athleten zu machen.
    Der Reiter nimmt sich in den Übungen komplett zurück und die Gassen wirken quasi wie "Leitplanken", die dem Pferd die Möglichkeit zur Selbstlernfähigkeit in entspanntem Zustand geben.

 

Die 3 Säulen der Dualaktivierung

  • Die Farben und Gassen bzw. Pylonen
  • Höchste Konzentration von Pferd und Pferdemensch
  • Die zielgerichtete Art der Übungen 

Wenn eine Säule schwächer wird, z.B. weil Sie nur rote Pylonen haben, wirken die anderen Säulen immer noch !

  

Die Farben Gelb und Blau

Pferde sind Dichromaten und haben nur Farbzäpfchen für Gelb und Blau. D.h. Pferde sehen also nur die Farben Gelb, Blau, Schwarz, Weiß und (den Rest) Grautöne.


Quelle: Michael Geitner - http://www.be-strict.de/ 
          Pferdehof Möhrle - www.dualaktivierung.org