Shetland Sheepdogs "of Willow Road"

Shetland Sheepdogs of Willow Road  

ÖKV Zuchtstätte für Shetland Sheepdog und Border Collie

 

 

Rassestandard des Shetland Sheepdogs:

Stammt schon der Collie aus einer relativ unwirtlichen Gegend, so trifft dies für den Sheltie noch viel eher zu. Die Shetland Inseln setzen sich aus vielen kargen Inselchen, auf denen ständig ein kalter Wind pfeift, zusammen. Sie liegen ca. 80 km nördlich von Schottland und hier, aber auch auf den „Äußeren Hebriden" und auf „Orkney"  und der Insel „Hoy" steht die Wiege unseres Shelties. Nordische Rassen, verschiedene Spitze und Hütehunde, bilden den Ursprung der Rasse, denn die Shetlandinseln gehörten in früherer Zeit zu Norwegen, natürlich haben auch die Hunde, die mit den Handelsschiffen auf die Inseln kamen, ihren Einfluss genommen.

 
Auf jeden Fall war man bestrebt, kleine, genügsame, aber leistungsfähige und ausdauernde Hunde zu schaffen, die Zwergrassen von Pferden und Rindern hüten und auch Haus und Felder zu bewachen. Als später auch Working Collies zur Arbeit eingesetzt wurden, haben natürlich auch diese Einfluss auf die Rasse genommen.

Weil Shetland Dogs einfach nett anzusehen waren, hat auch diese Rasse ihren Weg gemacht, weit weg vom eigentlichen Bestimmungszweck und weit weg von den Shetlandinseln. Nach dem ersten Weltkrieg, war die Rasse fast ausgestorben. Kleine Collie Hündinnen wurden eingekreuzt und 1948 wurde der erste allgemein anerkannte Standard geschaffen.

Den Hüteinstinkt hat der Sheltie mit dem Collie gemeinsam, aber trotzdem ist er eine eigene Persönlichkeit. Ein fröhlicher, intelligenter, kleiner, flinker Hund, der gerne lernt, rasch begreift und beschäftigt werden sollte. Wenn er auch klein ist, so ist er doch kein Schoßhund. Shelties sind begehrte Sportkameraden für Agility. 
Eine Eigenart des Shelties ist die Zurückhaltung gegenüber Fremden. Er liebt die gesamte Familie, auch die zur Familie gehörenden Kinder, es kann aber vorkommen, dass er einer Person besonders zugetan ist und das auch zeigt. Er ist nicht unglücklich, wenn er von einer Einzelperson gehalten wird. Große Menschenansammlungen gehen ihm nicht ab. 
Shelties eignen sich gut für die Stadtwohnung, wenn man genügend Zeit hat sich mit ihm abzugeben, ihn zu bewegen und zu beschäftigen. Ältere oder alleinstehende Menschen werden viel Freude an dieser Rasse haben, wenn sie bereit sind, ihrem Hund Auslauf, Bewegung und Bestätigung zu verschaffen. 

Der Sheltie ist ein kleiner, (unter 40 cm Schulterhöhe) leichter, (6-10 kg) dicht behaarter Hund, in den Farben gold sable, tricolor, schwarz weiß oder blue merle. Die meisten Hunde haben weiße Abzeichen am Kopf, Nacken, den Läufen und an der Schwanzspitze. Er ist ungeheuer wachsam, das bedeutet aber auch, dass er gerne bellt. Dies ist ihm aber mit liebevoller Konsequenz in der Jugend leicht abzugewöhnen.

(Quelle: ÖCBH - Österreichische Club für britische Hütehunde)

 

Unser Zuchtziel: 

Ziel unserer kleinen, aber feinen Sheltie-Zucht ist es die Rasse wieder einen Schritt näher zu ihrer ursprünglichen Aufgabe zu bringen. Der Sheltie war von jeher ein kluger Begleiter, der dafür lebt, Aufgaben zu lösen. So ist es uns wichtig gesunde Tiere zu züchten, die in allen Lebenslagen sicher durchs Leben gehen und gemeinsam mit ihrer Familie jede Aufgabe bewältigen können.

Unsere Stammhündin, Bessy von der Haunimühle, beeindruckt durch ihr selbstsicheres Wesen und ihre Gelassenheit in jeder Lebenslage. Doch so cool sie jede neue Situation meistert, so schnell ist sie von jeder sportlichen Aufgabe zu begeistern. Ein weiteres Merkmal, dass unsere Hunde und unsere Nachzucht verbindet ... der Wille zu Arbeiten und zu gefallen.

Auch wenn unsere Hunde in Agility-Turnieren, Obedience Turnieren, im Breitensport, auf der Fährte und auch an den Schafen ausgebildet werden, so ist es unser Hauptaugenmerk, ausgeglichene Familienmitglieder zu züchten und zu erziehen. Denn die meiste Zeit sind sie Wegbegleiter und bei jedem Ausflug dabei.

Ein Arbeitshund muss nicht 24h am Tag beschäftigt werden. Im Gegenteil! Richtige Kopfarbeit und ein erfolgreiches Training sind nur mit ausreichenden Ruhephasen möglich. Es ist ein Irrglaube, dass triebige Hunde permanent beschäftigt werden müssen. Auch ein Marathonläufe läuft nicht 20h am Tag! So bringt ein gutes Training einmal die Woche + ausreichend Spaziergänge weit mehr Erfolg als eine tägliche Arbeit an den Geräten!

Denn unser größter Wunsch ist es, unsere Tiere möglichst lange begleiten zu dürfen und ihre Gesundheit bis ins hohe Alter zu erhalten!